Picasso Taube

Rundbrief der Friedensinitiative Wilmersdorf

April 2012
31. Jahrgang

Wir stehen vor der Wahl,

ob es eine Menschheit

geben soll oder nicht.

 

Die Sintflut ist herstellbar

Max Frisch 1945/46


Liebe Rundbriefleserinnen, liebe Rundbriefleser,

als erstes möchte ich Euch über die geplante Gedenkveranstaltung für Fritz Teppich informieren. Im letzten Rundbrief orientierte ich Euch auf den 5. Mai. Zu diesem Datum wollten Vertreter aus Guernika zusammen mit einer Berliner Guernika Initiative Fritz posthum auszeichnen. In dem ersten Gespräch, das wir mit ihnen hatten, schien es so als könnten wir eine gemeinsame Veranstaltung hinbekommen, aber das war dann doch nicht möglich. Um nun unserer Veranstaltung die gebührende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, haben wir mit den sich beteiligenden Organisationen (LIGA f. Menschenrechte, Jüdischer runder Tisch, ver.di, um nur einige zu nennen) verabredet, unser Gedenken erst zwischen Ende Oktober und November, also zwischen Friko-Gründung und Fritz Geburtstag durchzuführen. Entschuldigt, daß ich Euch das nicht eher wissen ließ, wir haben den Rundbrief nicht eher geschafft und die Kosten für einen zusätzlichen Brief wollten wir unserem Konto nicht zumuten. Womit wir beim nächsten Thema wären!

Sicher haben diejenigen von Euch, die einen Dauerauftrag für den Rundbrief machen, gemerkt, dass der Betrag im April zurück überwiesen wurde. Michas Sohn hat nach Erledigung der Erbformalitäten das Konto auflösen müssen. Es war nicht möglich, es auf einen anderen Namen zu überschreiben, womit die Konto-Nr. erhalten geblieben wäre. Schade, ich hätte Euch gern die Mühe, nun einen neuen Dauerauftrag einzurichten zu müssen, erspart. Das Konto läuft nun auf meinen Namen und Linde Milde-Karkos - die meisten von Euch werden sie kennen - hat für alle Fälle und zur Kontrolle eine Vollmacht. Das Konto lautet jetzt:

Laura v. -Wimmersperg, Friedensinitiative Wilmersdorf
BLZ 10050000, Kto Nr.: 1061381460
Berliner Sparkasse

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns treu bleibt.

Ostern und damit der Ostermarsch liegen hinter uns. Das Berliner Motto: "Krieg darf kein Mittel der Politik sein" ist von den Medien ins Zentrum der schon lange nicht so zahlreichen Berichte vor und während der Demo gestellt worden. Selbst die BZ hat ohne Häme berichtet. Was sollten wir daraus schließen? Hat vielleicht die zum Teil politisch dumm und vor allem verantwortungslos geführte Debatte, die Grass mit seinem Gedicht herausgefordet hat, die Aufmerksamkeit für die Gefährlichkeit im Nahen und mittleren Osten geschärft?

Eine allgemeine Einschätzung der bundesweiten Ostermärsche von Peter Strutynski, unser Sprecher vom Bundesausschuß Friedensratschlag, findet Ihr auf den nächsten Seiten und ebenso ein paar Texte zu Israel, Iran und die Atombombe. In diesem Zusammenhang lege ich Euch auch das Venedey-Forum, das jährlich veranstaltete Friko-Seminar, ans Herz, diesmal zum Thema "Zündeln an der Tankstelle" (s. Terminseite). Vielleicht haben einige von Euch Interesse. Wer kommen möchte, sollte vorher bei mir anrufen, (782 33 82) damit wir Euch auf die Essenliste setzen können.

Ich grüße Euch alle herzlich